Das Projekt

Fahrstuhlmusik gibt es offiziell seit März 2014, als das erste Trailervideo über das Webformat hochgeladen wurde. Die Idee dahinter, Aufzüge mit Musikvideos in Szene zu setzen und daraus ein Format zu machen, gab es bereits seit März 2013, als CPE und Micz ein Video in solch einer Kabine gedreht und unter den Namen „Fahrstuhlmusik“ hochgeladen haben. Nicht von Anfang an sollte der Song diesen Titel haben, da auch weitere Szenen außerhalb des Fahrstuhls gedreht wurden. Da diese eine Szene jedoch die beste von allen war, wurde sie ungeschnitten und leicht nachbearbeitet genauso übernommen und hochgeladen.

Kurze Zeit später kamen die beiden Künstler EkHeaD und PaPa TR auf die Idee, daraus ein Webformat zu machen, welches sich videotechnisch nur mit Fahrstühlen befasst. Was zu dem Zeitpunkt nur ein Gedanke war, wurde nach kurzer Zeit nochmals überdacht und Ideen für das zukünftige Format gesammelt. Nach mehreren Monaten Arbeit am Konzept, Design und mehreren Künstleranfragen war es dann am 25. März 2014 soweit – die erste von vorerst fünf Folgen kam auf den YouTube-Kanal von Fahrstuhlmusik online. Ziel war es, dass man den Künstlern, die sich der Rapmusik widmen, eine Plattform bieten und sich somit den Zuschauern präsentieren kann. Videotechnisch, als auch bei der Gestaltung des Logos und der Grafiken hat sich das Projekt mit MediaDreams zusammen gesetzt, welches sich bis heute als eine gute Entscheidung bewährt hat. Die erste und zweite Folge haben jeweils CPE und Micz übernommen, da die beiden Rapper mit ihrem spontanen Musikvideo und der kleinen Idee etwas großes geschaffen haben. Nachdem die ersten Folgen bis Anfang April 2014 veröffentlicht wurden, gab es so viel positives Feedback, dass es nach einer kleinen Pause bis Juni direkt weiterging.

Dass das Format auch außerhalb der Rapszene funktioniert, hat im Juli 2014 der bekannte YouTuber rewinside bewiesen. In seiner Kategorie „Show Your Channel“ wurden verschiedene YouTube-Kanäle vorgestellt, darunter auch Fahrstuhlmusik. „Alles in allem: perfekt. Fahrstuhlmusik macht das hier wunderbar. Ich finde sowas super super geil, dass es sowas gibt. Es gibt nichts zu bemängeln an dem Kanal, der ist perfekt.“, so rewinside. Nach der Veröffentlichung seines Videos wuchs die Anzahl der Abonnenten auf mehr als 1700 Nutzer, was dem Projekt nicht nur eine große Hilfe war, sondern auch durch die objektive Kritik dazu motivierte, weiterzumachen. So wurden aus den anfangs fünf veröffentlichten Folgen insgesamt 15 Stück und die Reichweite stieg langsam immer weiter.

Bis April 2015 waren schon insgesamt mehr als zwei Staffeln online, als am 25.04.2015 die 39. Folge mit B-Tight veröffentlicht und somit ein weiterer Meilenstein für das Format gesetzt wurde. Kurz darauf war Fahrstuhlmusik das erste Mal bei den großen Onlinemedien wie HipHop.de, rap.de und RapUpdate vertreten, welches sich ebenfalls positives Feedback einholen konnte und somit für den einen oder anderen Raphörer nicht mehr unbekannt war.

Nach der dritten Staffel und bisher insgesamt 45 veröffentlichten Videos gab es aufgrund von finanziellen Engpässen eine „Zwangspause“, welche sich negativ auf die Anzahl der Abonnenten und der wiederkehrenden Zuschauer auswirkte. Von Juli bis Oktober war das Projekt gezwungenermaßen auf Eis gelegt, da sich Fahrstuhlmusik bisher ausschließlich privat finanziert hat und die Suche nach einem Sponsoren in der Vergangenheit erfolglos war. Auch nach der 58. Folge, welche im Februar 2016 veröffentlicht wurde, gab es widerwillig eine Unterbrechung, allerdings bis Juli 2017. Seit dem 22. Juli 2017 setzt man das Format und neuen Ideen wie zum Beispiel den Teilnehmer-Support mit der neuen fünften Staffel fort.

Bisher war das soziale Netzwerk Facebook die primäre Anlaufstelle, wenn sich die Künstler für das Format bewerben wollten. Aufgrund von technischen Herausforderungen im Dezember 2015 seitens des Netzwerks hat man sich jedoch dafür entschieden, Bewerbungen über ein Formular auf der eigenen Webseite laufen zu lassen, welche im Februar 2016 online gestellt wurde.